Eine Impact Map erstellen — Schritt für Schritt.
Die Impact Map ist der Ausgangspunkt der Denkplan-Methode: eine aufgeräumte Mindmap Ihrer Organisation, die zu klar formulierten Handlungsfeldern führt.
Impact Map erstellen, Schritt 1: Purpose definieren
Jede Impact Map braucht einen Bezugspunkt. Ohne Klarheit über Sinn, Mission oder Zweck der Organisation lässt sich nicht beurteilen, ob sie gut unterwegs ist.
2. Leistungsträger definieren
Die Hauptäste Ihrer Organisation — bewährt hat sich: Werte, Stakeholder (intern und extern), Produkte & Dienstleistungen, Prozesse, Ressourcen, Kennzahlen, sowie Fähigkeiten/Kompetenzen und Chancen/Risiken.
3. Leistungselemente ergänzen
Jeder Leistungsträger wird mit konkreten Elementen gefüllt. Beispiel: Leistungsträger „Stakeholder“ → Elemente „Mitarbeitende, Verwaltungsrat, Lieferanten, Kunden“.
4. Zustand analysieren und bewerten
Jedes Element wird per Ampelsystem bewertet: Grün — alles im Rahmen. Gelb — gelegentlich überprüfen. Orange — Baustelle, die bearbeitet werden muss. Rot — dringender Handlungsbedarf, systemkritisch.
5. Abhängigkeiten kennzeichnen
Rote Elemente sind „Hot Spots“. Häufen sich Herausforderungen rund um ein Thema (z. B. mehrere rote Elemente rund um den Verkauf), deutet das auf ein gemeinsames Handlungsfeld hin. Grüne Elemente können analog als „Sweet Spot“ dienen — Stärken, die sich gezielt nutzen lassen.
6. Handlungsfelder definieren
Aus den erkannten Mustern werden 4 bis 6 Handlungsfelder abgeleitet — beschrieben mit Titel, Ausgangslage, Ziel, Beteiligten, wichtigsten Massnahmen und Einfluss auf Kennzahlen. Diese Handlungsfelder bilden die Basis für das Portfolio Board.
Praktischer Tipp
Drucken Sie die Karte aus und zeichnen Sie Verbindungen mit Stiften ein — visuelle Muster erkennt man am Papier oft schneller als am Bildschirm.
